Die Alternative zur klassischen Vermietung:

Seine Unterkunft kurzfristig an Touristen oder Geschäftsleute zu vermieten, erfreut sich immer größerer Beliebtheit und umfasst das Einzelzimmer genauso wie das Apartment oder ein ganzes Einfamilienhaus. Im Raum Wien finden sich derzeit geschätzte 8000 Unterkünfte, davon findet man ca. 1000 Unterkünfte auf www.booking.com, derzeit die stärkste Buchungsplattform. Die Unterkünfte unterscheiden sich im Wesentlichen durch den Ausstattungsstandard, die Lage und Bettenanzahl und sind mit Hotels oder Pensionen nicht vergleichbar. Der Grund für das rasante Marktwachstum liegt auf der Hand, dieses Geschäftsmodell ermöglicht einfach einen wesentlich höherer Ertrag im Vergleich zur klassischen Langzeitvermietung, speziell bei jenen Unterkünften die dem Vollanwendungsbereich des Mietrechts unterliegen.

 

Um Überraschungen und Probleme zu vermeiden ist es allerdings, wie bei jedem Geschäftsmodell notwendig sich mit den rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auseinander zu setzen. Viele verschiedene Faktoren können die Rentabilität positiv oder negativ beeinflussen und sind bei jeder Unterkunft gegenüber zu stellen.

 

Diesbezüglich stehen wir Ihnen als Marke FLATPROVIDER mit unserem Knowhow und umfangreichen Erfahrungen gerne zu Verfügung. Wir laden Sie ein, uns einfach für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch zu kontaktieren.

 

Folgend einige grundsätzliche Informationen für die Kurzzeitvermietung von Unterkünften:

 

1.) Was bedeutet Kurzzeitvermietung:

Eine Vermietung mit einer Dauer von bis zu 6 Monaten unterliegt nicht dem Mietrecht und ist als Kurzzeitvermietung anzusehen. Der Gesetzgeber kennt aktuell die folgenden Unterscheidungen

 

2.) Privatzimmervermietung:

Privatzimmervermietung ist die durch die gewöhnlichen Mitglieder des eigenen Hausstandes als häusliche Nebenbeschäftigung ausgeübte Vermietung von nicht mehr als 10 Fremdenbetten.

Daraus ergibt sich, dass keine familienfremden Personen (Dienstnehmer) für diese Tätigkeit beschäftigt werden dürfen, die nicht auch schon alleine für den Privathaushalt beschäftigt werden; die/der Privatzimmervermieter/in tatsächlich auch in diesem Hausstand wohnt, also der Gast im Rahmen des Wohnverbandes des Vermieters bis zu einem gewissen Teil in dessen Hausverband aufgenommen wird; und die Mieteinnahmen nicht die Haupteinnahmequelle bilden darf und nicht mehr als 10 Betten vermietet werden.

 

3.) Beherbergungsgewerbe (Gewerbeschein)

Der gewerbliche Gastwirt darf unbeschränkt Dienstnehmer beschäftigen, darf und muss sich als Gewerbebetrieb bezeichnen, muss nicht dort wohnen, darf die Nebenrechte gemäß § 111 GewO 1994

ausüben, kann sich mit Sternen klassifizieren lassen und ist nur einer geringen Gefahr ausgesetzt, dass eine längere Beherbergung als Mietverhältnis im Sinne des MRG qualifiziert wird.

Es besteht jedoch die Pflicht zur Bezahlung der Kammerumlage und der Betrieb benötigt allenfalls eine Betriebsanlagengenehmigung.

Bis zu einer Anzahl von 10 Betten und wenn maximal Frühstück, kleine Imbisse und gewisse Getränke in verschlossenen Gefäßen verabreicht werden, ist kein Befähigungsnachweis (z.B. Prüfung) erforderlich (freies Gewerbe), bei mehr als 10 Betten ist ein Befähigungsnachweis zu erbringen oder die Feststellung der individuellen Befähigung zu erwirken (reglementiertes Gewerbe).

 

4.) Bloße Raumvermietung als nicht der Gewerbeordnung unterliegende Tätigkeit

Der Verfassungsgerichtshof ist in den Entscheidungsgründen des Erkenntnisses vom 23. Juni 1962, Slg 4227, davon ausgegangen, dass die bloße Raumvermietung (Miethausbesitz) im Allgemeinen nicht als eine der Gewerbeordnung unterliegende Tätigkeit anzusehen ist. Das Vermieten von Räumlichkeiten samt Inventar ohne damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen stellt daher grundsätzlich keine Tätigkeit dar, für die es der Anmeldung eines Gewerbes bedarf.

 

Abgesehen von den rechtlichen Bedingungen müssen aber auch wirtschaftliche Umstände überdacht und abgewogen werden die sich wesentlich auf den wirtschaftlichen Erfolg auswirken. Als Beispiel sei hier das Inventar, notwendige Sanierungsarbeiten und die laufenden Betriebskosten zu erwähnen.

 

Haben sie Interesse mit ihrer Unterkunft einen möglichen höheren Ertrag, bei einem moderaten wirtschaftlichen Risiko zu erzielen, stehen wir ihnen gerne zu Verfügung.

 

Senden sie einfach ein E-Mail an office@flatprovider.atwir melden uns umgehend, unverbindlich und kostenlos.